Stadt und Landkreis gehören allen

Die Tübinger Linke e.V. und DIE LINKE beziehen sich auf demokratische, libertäre, feministische, antimilitaristische, antifaschistische und sozialistische Traditionen.
Wir engagieren uns für eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Die Linke ist auf kommunaler Ebene Teil des Widerstandes gegen neoliberale Politik und die bleibenden Auswirkungen der Agenda 2010, des größten Sozialabbauprogramms in der Geschichte Deutschlands. Wir bekämpfen Armut, insbesondere Kinderarmut, und wollen den privaten Reichtum begrenzen. Wir treten ein für die Rechte der Menschen, die besonders ausgegrenzt oder benachteiligt sind: Langzeiterwerbslose, Niedrigverdienende, Menschen mit Behinderungen, Kranke, Alleinerziehende, Flüchtlinge.

Teilhabe und demokratische Mitwirkung müssen für alle möglich sein. Wir Linke wollen einen sozialökologischen Umbau, der auf regenerative Energien setzt und bezahlbare Energiepreise für alle ermöglicht. Gegen den herrschenden Trend der letzen Jahre wollen wir die kommunale Selbstverwaltung stärken, Privatisierungen öffentlichen Eigentums verhindern und Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge rekommunalisieren.

So hat sich die Linke in den letzten Jahren erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Tübinger Müllabfuhr in städtischer Hand blieb, dass Reinigungskräfte der Stadt nicht weiter in Niedrigtarife abgedrängt wurden und dass Kürzungen im soziokulturellen Bereich zurückgenommen wurden. Diese Arbeit möchten wir in der nächsten Periode im Gemeinderat und im Kreistag fortsetzen und dabei eng zusammenarbeiten mit sozialen Einrichtungen, Gewerkschaften und außerparlamentarischen Initiativen.