Umwelt und Tiere schützen

Sozialökologische Stadtentwicklung bedeutet Grünflächenerhalt auch in eng bebauten Wohnvierteln. Eine sozialökologische Stadtplanung braucht keine Quecksilbersparlampen und keine „Umweltagentur“, die nur Ökoprofiteure berät. Die Nutzung regenerativer Energien muss Vorrang haben. Aber wir wollen eine Energiewende mit sozialem Siegel, d.h. eine Energiewende, die die finanziellen Lasten gerecht verteilt und nicht den Immobilienbesitz und die großen Konzerne einseitig begünstigt. Der Anstieg der Strompreise muss gestoppt werden, ohne die Erneuerbaren zu gefährden. Durch öffentliche Energiewende-Fonds, die steuerfinanziert sind, wollen die Linken die Stromsteuern und damit die Mietnebenkosten senken.

Gentechnik in der Landwirtschaft lehnen wir ab. Moderne Agrarproduktion ist oftmals mit einer Intensivierung der Produktionsverfahren verbunden, die ökologische Folgeprobleme nach sich ziehen. Gewässerbelastung, Artenschwund und die Freisetzung von Treibhausgasen sind einige der schädlichen Auswirkungen, die auch unter Einhalten der gesetzlichen Vorschriften eintreten. Die Linke fordert daher den Ausbau des Ökolandbaus und die Orientierung der konventionellen Landwirtschaft an umweltfreundlicheren Produktionsformen.

Artenschutz: In Tübingen finden an der Universität, am Max-Planck-Institut und weiteren Instituten zahlreiche Tierversuche u.a. an Affen statt. Wir setzen uns für einen Paradigmenwechsel ein: Tierversuche müssen auf das notwendige Maß eingeschränkt und auf Ausnahmen begrenzt werden. Stattdessen sollen intelligente alternative Testmethoden angewandt bzw. erforscht werden.