Linke Liste zur Gemeinderatswahl: Die Stadt gehört allen

Die kommunale Wählvereinigung Tübinger Linke e.V. (TÜL) und die Partei DIE LINKE stellten am Mittwoch, 16. Januar ihre gemeinsame Liste zur Tübinger Gemeinderatswahl auf:

Auf unserer Liste haben wir eine bunte Mischung aus aktuellen und früheren Stadträt*innen, Kreisrät*innen, Ortsbeirät*innen und Menschen, die sich erstmals kommunalpolitisch engagieren. Die Kandidat*innen kommen aus den verschiedensten Berufen und sind engagiert in vielen Initiativen, Vereinen, Bewegungen und Gewerkschaften.

1. Gerlinde Strasdeit, Stadträtin
2. Gitta Rosenkranz, Stadträtin
3. Wilhelm Bayer, Ortsbeirat Derendingen
4. Tamara Agler
5. Frederico Elwing, Ortsbeirat Lustnau
6. Jan Bleckert, Stadtrat
7. Evelyn Ellwart
8. Wendelin Heck, stv. Ortsbeirat Derendingen

9. Nina Rupprecht, stv. Ortsbeirätin Stadtmitte
10. Michael Schwarz, Vorstand Wählervereinigung Tübinger Linke e.V

11. Mann, Dorothea
12. Güler, Ali
13. Hoberg, Birgit
14. Rahlf, Klaus
15. Ratzel-van Ijsselmuiden, Elvira
16. King, Werner
17. Manousaridou, Simela
18. Griesenbach, Heinrich
19. Twesten, Ellen
20. Stober, Ulrich
21. Baur, Ursula
22. Lorch, Gotthilf
23. Wöckl, Erika
24. Schlager, Alexander
25. Rinas, Marie-Kristin
26. Helke, Leon
27. Martey, Brigitte
28. Linder, Andreas
29. Schneiderhan, Sabine
30. Laufer-Stark, Gunnar
31. Rudnick, Luise
32. Jaster, Ralf
33. Seitz, Petra
34. Rüggeberg, Jens
35. Paal, Margrit
36. Dr. Warneken, Bernd Jürgen
37. Kehrer-Bleicher, Gisela
38. Dr. Lempp, Heiner
39. Werner, Walburg
40. Bialas, Gerhard

Die Linken diskutieren zur Zeit ihr Kommunalwahlprogramm. Das Motto lautet: „Die Stadt gehört allen.“ Die Schwerpunkte:

1. Stadt für alle heißt Wohnen für alle. Gering- und Durchschnittsverdienende müssen sich das Wohnen in Tübingen wieder leisten können. Dafür braucht es viel mehr Sozialwohnungen, aber auch mehr bezahlbare Mietwohnungen für Durchschnittsverdienende. Wir fordern: kein Verkauf städtischer Grundstücke, sondern Vergabe in Erbpacht. Als einzige Fraktion treten wir gegen den Verkauf eines städtischen Grundstücks an Amazon ein.

2. Stadt für alle heißt Kita für alle: wir wollen endlich gebührenfreie Kinderbetreuung. Wir brauchen eine Ausbildungs- und Personalgewinnungsoffensive für Erzieherinnen um die unbesetzen Stellen zu besetzen und den geplanten Ausbau der Kita-Plätze umsetzen zu können. Wir wollen die Arbeit als Erzieherin durch bessere Bezahlung und Entlastung attraktiver machen: 20% Arbeitsmarktzulage, Erhöhung der abgesenkten Vorbereitungszeiten, mehr Krankheitsvertretungen.

3. Stadt für alle heißt Mobilität für alle: das Busangebot muss ausgebaut werden. Wir setzen uns für ticketfreien Nahverkehr ein, der solidarisch finanziert wird. Als ersten Schritt müssen die Buspreise günstiger werden, für Schüler*innen und Kreisbonuscard-Inhaber*innen kostenfrei.

Info: Die Wählervereinigung Tübinger Linke e.V. (TÜL) und die Partei DIE LINKE kandidieren seit 1999 gemeinsam zur Gemeinderatswahl in Tübingen und zur Kreistagswahl im Landskreis Tübingen. Sie sind seit 1999 in Fraktionsstärke im Tübinger Gemeinderat vertreten. Ihr bisher bestes Ergebnis erreichten TÜL und DIE LINKE bei der letzten Gemeinderatswahl 2014 mit 9,6% und vier Sitzen. Gewählt wurden Gerlinde Strasdeit (9.684 Stimmen), Gotthilf Lorch (7.596 Stimmen), Gitta Rosenkranz (5.840 Stimmen) und Felix Schreiber (4.820 Stimmen). Im März 2018 ist Felix Schreiber wegen Umzug ausgeschieden, für ihn rückte Jan Bleckert nach.

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