Kandidierende Gemeinderat

Die Kandidierenden finden sich auch in unserem PDF-Wahlflyer sowie in gedruckter Form an unseren Infoständen.

  1. Gerlinde Strasdeit, Arzthelferin i.R.

    „In Würde altern gilt für alle: Arm und Reich. Gute Arbeit und Tariflöhne! Land und Kommunen müssen die Kitastrophe beenden! Kein Zurück für Frauen ins letzte Jahrtausend.“

  2. Gitta Rosenkranz, Dipl. Sozialarbeiterin

    „Zunehmender Rechtsruck und Rassismus darf in Tübingen keinen Platz haben. Nicht nur betroffene Gruppen sind davon bedroht, sondern auch Handel, Forschung und Wissenschaft. Eine blühende Stadt braucht Vielfalt.“

  3. Frederico Elwing, Gewerkschaftsangestellter

    „Für eine soziale und klimagerechte Verkehrswende: Deutschland-Ticket zum Nulltarif für Schüler:innen, Studierende, Azubis, Rentner:innen und Menschen mit KreisBonusCard, für 15 Euro für alle anderen, bessere Arbeitsbedingungen für die Busfahrer:innen.“

  4. Tom Besenfelder, Zimmerer

    „Ich setze mich für kostenlosen ÖPNV, bezahlbare Mieten und für die konsequente Umsetzung des Tübinger Klimaschutzprogramms ein.“

  5. Dr. med. Sara da Piedade Gomes, Ärztin

    „Als linke, feministische Migrantin kämpfe ich für eine gerechte, diskriminierungs- freie Stadt für alle. Gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie, Ableismus und Klassismus. Für politische Teilhabe von Migrant:innen, Bleiberecht, soziale Gerechtigkeit, globale Klimagerechtigkeit und Veganismus!“

  6. Melanie Krauß, Studentin (Jura)

    „Anfangen mit dem Anfangen. Gemeinsam können wir von ÖPNV bis zum Wohnraum viel verändern. Für ein faires Leben für alle“

  7. Claudia Haydt, Religionssoziologin

    „Eine Stadt für alle! Dafür setze ich mich ein: für ein Tübingen das sowohl sozial als auch ökologisch ist und das zivile Entwicklung fördert (Stichwort: Zivilklausel“).“

  8. Anne Zerr, Gewerkschaftssekretärin

    „Geld ist genug da – es ist nur falsch verteilt! Konsequent für eine soziale Kommunalpolitik: Ob bei gebührenfreien Kitas mit verlässlichen Öffnungszeiten oder einem pünktlichen und ticketlosen ÖPNV – dafür braucht es gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten!“

  9. Fabian Everding, Sozialberater

    „Der Markt regelt es nicht: Die Stadt muss selbst wieder bezahlbaren Wohnraum bauen.“

  10. Wilhelm Bayer, im Ruhestand

    „Für Umwelt und Klima: Ticketfreier Nahverkehr. Und als Ausgleich für den verkleinerten Anlagenpark auf dem nach dem Umbau frei gewordene Baufeld des ehenaligen Busbahnhofs eine Parkanlage!“

  11. Julia Erdei, Studentin

    „Ich fordere eine bessere finanzielle Unterstützung von queeren und anderweitigen diskriminierungsorientierten Projekten“

  12. Wendelin Heck, Sozialarbeiter i.R.

    „Kein Schindhautunnel – Geld für Öffentlichen Verkehr statt für neue Straßen!“

  13. Evelyn Ellwart, Familientherapeutin

    „Für ein anderes Wirtschaften in der Kommune: gemeinwohlorientiert, nach „Commons“-Prinzipien statt Profitgier und Wachstumsreligion. Klimaschutz bedeutet Systemwandel.“

  14. Alexander Neuger, Koch

    „Die Tübinger Linke will öffentlichen Luxus statt privaten Überfluss schaffen. Unser Programm bietet eine Perspektive, die Lust, die Hoffnung macht, dass Zukunft nicht nur anders – ökologisch – wird, sondern auch besser: freier, gerechter, schöner!“

  15. Dorothea Mann, Kaufm. Angestellte

    „Städtische Grundstücke sollen nur noch in Erbbau vergeben werden. Dabei sollen die bevorzugt werden, die bezahlbare Mieten verlangen und den Platz klug nützen: große Wohnungen für große Familien und Wohngemeinschaften, kleine Wohnungen für Alleinstehende und Paare.“

  16. Amos Busse, Schüler

    „Öffentlicher Nahverkehr spielt eine wichtige Rolle, sowohl im Berufsleben vieler Leute, als auch beim Klimaschutz. Es ist längst überfällig, dass der Tübinger Stadtbus kostenlos wird“.

  17. Pauline Menghini, Studentin

    „Für eine Kommunalpolitik, die Menschen mit Fluchterfahrung in ihren Bedürfnissen ernst nimmt und für Gleichberechtigung für Alle!“

  18. Andrea Karo, Wiss. Mitarbeiterin in der Denkmalpflege

    „Neugestaltung des Europaplatzes: Mehr begrünte Begegnungsräume in Tübingen, die in jeder Hinsicht barrierefrei sind, das bedeutet auch frei von Kommerz.“

  19. Dorothea Maltasiadis, Rentnerin

    „Die Tübinger Linke e.V. wird dieses Jahr 30. Seit dem Bestehen setzen wir uns gegen Sozialabbau und gegen rechts ein. Dies lässt sich nicht von der Friedens- frage lösen. Miete und Heizung müssen bezahlbar sein. Völkerverständigung durch aktive kommunale Friedenspolitik.“

  20. Ali Güler, Mechaniker

    „Andere versprechen es nur. Wir treten ein für gute und gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Berufsausbildung. Dafür braucht es qualifizierte Erziehungskräfte und mehr Lehrer.“

  21. Judith Neubrand, Studentin

    „Unsere Gesellschaft ist durchzogen von Diskriminierungsformen und Machtstrukturen. Diese müssen wir überall intersektional mitdenken und aktiv abbauen – auch lokal im Tübinger Gemeinderat!“

  22. Julian Haschka, Schüler

    „In Zeiten des gesellschaftlichen und politischen Rechtsrucks braucht es nicht nur in nationalen und internationalen, sondern auch in kommunalen Parlamenten eine starke linke Stimme, die sich für Antifaschismus, soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit und Feminismus einsetzt. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen und deswegen kandidiere ich für den Tübinger Gemeinderat.“

  23. Lucy Lisson, Schülerin

    „Die Ungleichheit unserer Geschlechter ist immer noch und weiterhin überall zu spüren, deswegen ist es Zeit für linken Feminismus – intersektional und queerfeministisch. Gleichzeitig brauchen wir dringend radikalere Maßnahmen, um mehr Klimaschutz zu garantieren. Dazu gehört gerade in Tübingen ein ÖPNV für alle – damit auch soziale Sicherheit und mehr Lebensqualität für alle, statt Einzelluxus. Dafür setze ich mich gerade als Schülerin ebendieser in Zukunft betroffenen Generation ein.“

  24. Lars Herrmann, Student

    „Geld gibt‘s genug, Zeit es uns zu holen“

  25. Gunnar Laufer-Stark, AG-Vorstand

    „In Tübingen gibt es ein großes Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Wohnformen. Deshalb setze ich mich für sozial und generationen-übergreifend gemischte Wohnquartiere in Tübingen ein. Wohnen ist Menschenrecht!“

  26. Simela Manousaridou, Erzieherin

    „Auf der freien Fläche am Europaplatz braucht es barrierefreie öffentliche Räume mit grünen Zonen und Trinkbrunnenanlagen, ein Kunst- und Kultursaal für Multi-Kulti-Begegnungen, insbesondere Räume für Senior:innen und Kinder – freie Flächen für freie Aktivitäten.“

  27. Andreas Linder, Sozialberater

    „Everyday for human rights. Rassismus bekämpfen, nicht Flüchtlinge. Zu sozialer Gerechtigkeit und radikalem Umweltschutz gibt es keine Alternative.“

  28. Ulrike Mohm, Fachkrankenschwester in der Kinder/Jugend-Psychiatrie

    „Investieren in Kinder und Jugendliche, sonst wird es später teuer!“

  29. Ralf Jaster, Gewerkschaftssekretär

    „Kommunale Wirtschaftsförderung und Auftragsvergabe nur an solche Firmen, die ihren Beschäftigten ordentliche Tarife zahlen und sich an Gemeinschaftsaufgaben beteiligen wie Ausbildung, Jobticket und Weiterbildung.“

  30. Brigitte Martey, Altenpflegerin

    „Meine Schwerpunkte: Selbstbestimmtes Wohnen für Ältere/Wohngemeinschaften. Mehr Anerkennung für privat und beruflich Pflegende. Ausbau von Bewegungsangeboten auch für Ältere im Stadtteil. Vielfalt i. S. einer multikulturellen Gemeinschaft durch Angebote im Stadtteil.“

  31. Michael Sauter, Krankenpfleger (Lehrkraft)

    „Daseinsversorgung, die nicht kommerziellen Interessen unterworfen wird. Bereitstellung von öffentlichen Gütern und Dienstleistungen, die eine gute Versorgung der Bevölkerung garantiert und nicht profitorientiert ist.“

  32. Erika Wöckl, Altenpflegerin

    „Lebenswertes Tübingen und bezahlbarer Wohnraum für jedes Alter, jeden Beruf, damit Tübingen vielfältig und bunt bleibt.“

  33. Angela Hauser, Krankenschwester, Sozialpädagogin i.R.

    „Beschäftigte brauchen bezahlbaren Wohnraum und gute Arbeitsbedingungen. Alle sollen von ihrer Arbeit leben können!“

  34. Alexander Schlager, Angestellter

    „Kultur und Bildung müssen für alle zugänglich sein. Deshalb freier Eintritt für alle mit KreisBonusCard in städtisch geförderten Einrichtungen!“

  35. Jens Rüggeberg, Jurist

    „Kein Geld für Rüstung – mehr Geld für die Kommunen und für Soziales! Das stärkt die Zivilgesellschaft – gegen rechts!“

  36. Renate Angstmann-Koch, Journalistin

    „Soziale Ungerechtigkeit tötet. Arme Menschen sterben in Deutschland im Schnitt zehn Jahre früher als reiche. Ich will ein gutes und langes Leben für alle! Dazu können die Kommunen mit ihrer Politik viel beitragen.“

  37. Tobias Pflüger, Friedensforscher, Ex-Mdb und ExMdEP

    „Wir kämpfen für bessere soziale Verhältnisse für alle und thematisieren und kritisieren dabei auch (kommunal) die derzeitige politische Gemengenla- ge mit Aufrüstung, Militarisierung, Kriegsunterstützung und Rechtstrend.“

  38. Gisela Kehrer-Bleicher, Sonderschullehrerein i.R.

    „Wir brauchen friedenstüchtige Kommunen und Landkreise, mit mehr Geld für verlässliche Kitas, Jugend und Soziales, statt Aufrüstung und Waffenlieferungen. Gerechte Sozialpolitik hilft gegen rechts.“

  39. Margrit Paal, Veranstaltungstechnikerin, Personalratsvorsitzende

    „Tübingen ist bunt, alternativ, vielfältig und tolerant. Nicht nur die „Willkommenskultur“, auch die „Bleibekultur“ gehört gepflegt: durch ordentliche Löhne, niedrige Mieten und sozialen Zusammenhalt.“

  40. Dr. Günter Kehrer, Universitätsprofessor i.R.

    „Politische Arbeit: Anti-Kapitalismus, lokal: Tübingen darf nicht kriegstüchtig werden.“